Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Samstag, 22. Dezember 2007

108. Nacht

Der Wesir schmeichelt sich bei König Zahr Schâh mit einem Schmeichelgedicht ein, und bittet ihn anschließend um die Hand der Tochter für Sulaimân Schâh. König Zahr Schâh demütigt sich vor dem Wesir und

küsste ehrfurchtsvoll den Boden.

Mit Freuden gibt er seine Tochter dem König zur Frau. Man trifft entsprechende Vorbereitungen und feiert gar zwei Monate Freudenfeste. Dann rüstet man zur Reise: Maultiere, Stoffe,

türkische Sklavinnen, griechische Dienerinnen

Man beachte die Abstufung. Unklar: Lassen sich Griechinnen nicht so leicht versklaven?

Ferner ließ der König eine Sänfte aus rotem Golde für sie machen, die mit Perlen und Juwelen besetzt war, und bestimmte zwanzig Maultiere für ihre Reise; jene Sänfte aber war wie eine der Kammern in einem Palaste, und wenn die Braut darin saß, dann sah sie aus wie eine liebliche Huri in einem Paradieshaus.

Unklar: Woher kennt man deren Aussehen?

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