Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Montag, 17. März 2008

146. Nacht

Die Gedichte teilweise doch etwas ungeordnet. An elfter Stelle von links:

Francois Villon: "Die sehr respektlosen Lieder des Francois Villon"

Erworben: ca. 1992
Status: Innerhalb von zwei oder drei Tagen gelesen
Erster Satz: "Als ich, Francois Villon, noch ein Scholar
und fünfundzwanzig Jahre war,
hat freien Willens mein Verstand,
bar aller Leidenschaft erkannt,
dass man betrachte, was man tat,
wie es Vegetius erzählt,
der Große mit dem weisen Rat,
sonst hat sein Leben man verfehlt.

Kommentar: Das Buch ist nun ziemlich mitgenommen: Mehrere Wochen mit mir getragen und immer wieder darin begeistert geblättert.

***

Die Geschichte von den Tieren und dem Menschen

Ein Pfauenpärchen zieht aus Angst vor wilden Tieren auf eine Insel. Eine Ente flüchtet zu ihnen, aus Angst vor den Menschen.

"Allah sei gepriesen", rief die Ente, "Er der Kummer und Gram jetzt bei euch von mir nahm, da ich um eure Freundschaft zu gewinnen kam!"

Was ist das für eine Ente, die Allah preist?!

Sie berichtet nun, dass sie einen jungen Löwen getroffen habe, diese dann einen Esel, ein Pferd, ein Kamel, und schließlich ein alter kleiner Mann.

Ganz wie die Bremer Stadtmusikanten.

Alle beklagen sich über die Gefährlichkeit des Menschen. Alle bitten den Löwen um Schutz, und der alte Mann bietet ihm sogar an, ihm ein Haus aus den Brettern zu bauen, was er eigentlich dem Panther versprochen hatte.

Man ahnt, was geschieht:

Eilends legte er den Deckel über die Öffnung und nagelte ihn fest. Da schrie der Jungleu.

Die Ente entfernt sich und beobachtet, wie der Mensch den Löwen in eine Grube legt und die Kiste verbrennt.


Löwe in Flammen


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