Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Mittwoch, 18. Juni 2008

157. Nacht - Indianer in der DDR

Elftes Buch von rechts aus der Regalreihe Kinder- und
Jugendbücher

Liselotte Welskopf-Henrich: "Die Söhne der großen Bärin - Band 2 - Der Weg in die Verbannung"


Erworben: ca. 1981

Status: Nie gelesen.

Erster Satz: "Die Sonne stand hoch am Himmel."

Kommentar: Ich bekam den ersten Band dieser Indianerbuch-Reihe zu meinem 10.
Geburtstag geschenkt und nahm mir vor, erst dann mit dem Lesen zu beginnen, wenn
ich die sechs Bände beisammen hätte. Das war aber erst der Fall, als ich schon
siebzehn war und eigentlich kein Interesse mehr an derartigen Büchern. Karl May,
dessen Bücher erst Mitte der 80er in der DDR verlegt wurden (mit der Begründung,
es habe sich erst eine eigenständige DDR-Indianer-Literatur entwickeln müssen),
habe ich verschlungen. Welskopf-Henrich nervte. Aber vielleicht tue ich damit
Stephan Zeisig unrecht, der
diese Bücher liebte.


***


Die Sklavin berichtet weiter, dass Schams en-Nahâr nach diesen
und weiteren Versen ohnmächtig wurde. Abu el-Hasan schickt die Sklavin fort mit
der Bitte, Schams en-Nahâr möge sich beruhigen. Er geht wieder zu Ali îbn Bakkâr,
der ebenfalls mehrere Ohnmächte erleidet. Schließlich kehrt die Sklavin mit eine
Brief wieder.

Mittwoch, 4. Juni 2008

156. Nacht

Fortsetzung der Reihe "Elfte Bücher aus meinen Regalen"


Regal Kinder- und Jugendbücher. In einem Anfall von Irrsinn habe ich 1990 fast alle meine Kinderbücher in den Papiermüll geworfen. Sonst wäre das Regal wesentlich länger.




Das elfte Buch von links:

Sándor Török: "Ein Zauberer geht durch die Stadt"



Erworben: zum zehnten oder elften (??) Geburtstag geschenkt bekommen.
Status: Drei, vier mal gelesen.
Erster Satz: "Ein Zauberer geht durch die Stadt."
Kommentar: War zu einer gewissen Zeit eines meiner Lieblingsbücher. Es gab auch eine Verfilmung, in der der hübsche Zauberspruch "Tschilitschala bazi hip und hop" vorkam. ("Hip und Hop" im Jahre 1969!)



***



Als Abu el-Hasan am nächsten Tag wieder bei Ali ibn Bakkâr eintritt, ist er umringt von Freunden und diversen Ärzten,



und ein jeder von ihnen verschrieb ihm etwas, und alle fühlten seinen Puls.



Als sie verschwunden sind, gesteht er, dass das natürlich nur mit seiner Liebeskrankheit zu tun hat.

Als endlich die Sklavin, die die beiden zum Fährmann begleitet hatte, bei Abu el-Hasan eintritt, berichtet sie, dass auch Schams en-Nahâr an der Liebe leidet. Gegenüber dem Kalifen redete sie sich heraus:

"Ein Mischgericht hat mich krank gemacht und Feuer in meinem Leib entzündet; da ward ich ohnmächtig vor dem Übermaß meiner Schmerzen, und ich wusste nicht, wie mir geschah."



Trennkost als gesunde Lebensweise zu Zeiten des Kalifen er-Raschid?

Sie singt:

Fürwahr mein Leben ist nichts wert, seit du geschieden.
Ach käme aus der Ferne ein Bote doch von dir!
Es ziemet sich, dass ich nun Tränen Blutes weine,
Wenn du jetzt Tränen weintest, weil du fern von mir!"

***

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