Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Sonntag, 13. Juli 2008

203. Nacht - Freuds Witz

Regal Religion, Psychologie, Ökonomie

Elftes Buch von links

Sigmund Freud: "Der Witz"

Erworben: ca. 1997 in einem Antiquariat
Status: Gelesen, einige Passagen übersprungen.
Erster Satz: "Wer einmal Anlass gehabt hat, sich in der Literatur bei Ästhetikern und Psychologen zu erkundigen, welche Aufklärung über Wesen und Beziehungen des Witzes gegeben werden kann, der wird wohl zugestehen müssen, dass die philosophische Bemühung dem Witz lange nicht in dem Maße zuteil geworden ist, welches er durch seine Rolle in unserem Geistesleben verdient."
Kommentar: Freud ist natürlich wie immer recht unterhaltsame Lektüre, wenn man ihn nicht zu ernst nimmt. Das Wesen von Witz und Komik hat wohl kaum ein bedeutender Autor so unzutreffend beschrieben wie Freud. Aber immerhin versucht er, auch hier seine immer noch neue Wissenschaft, die Psychologie, anzuwenden.

**

Kamar ez-Zamân lässt sich weder von den Bewohnern der Stadt abbringen noch vom König, der ihn vorlädt und selber warnt:

"Um Gottes willen, mein Sohn, wenn du kein Sterndeuter bist, so setze dein Leben nicht aufs Spiel und geh nicht auf meine Bedingung ein! Denn ich habe es mir zur Bedingung gemacht, dass ich einem jeden, der zu meiner Tochter hineingeht und sie nicht heilt, den Kopf abschlagen lasse; aber wer nur immer sie gesund macht, den will ich mit ihr vermählen. Lass dich durch deine Schönheit und Anmut nicht irreführen; bei Gott, bei Gott, wenn du sie nicht heilst, so werde ich dir den Kopf abschlagen lassen!"

Ein wesentlich angenehmerer König als Kamar ez-Zamâns Vater. Er lässt dem Jüngling noch einen Ausweg.

Auch der Eunuch warnt ihn.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen