Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Montag, 21. Juli 2008

213. Nacht - Imperialismustheorie

Regal Politik

Elftes Buch von links

Dieter Senghas (Hg.): "Imperialismus und strukturelle Gewalt. Analysen über abhängige Reproduktion."

Erworben: ca. 1994
Status: Johan Galtungs Text "Eine strukturelle Theorie des Imperialismus" gelesen. Den Rest durchgeblättert.
Erster Satz: "Ausgangspunkt dieser Theorie sind zwei der spektakulärsten Tatsachen dieser Welt: die ungeheuerliche Ungleichheit in und zwischen den Nationen in fast allen Aspekten der Lebensbedingungen des Menschen, einschließlich der Entscheidungsgewalt über diese Lebensbedingungen, und der Widerstand dieser Ungleichheit gegen Veränderung.
Kommentar: Ein Versehenskauf. War eigentlich auf der Suche nach Johan Galtungs theoretischem Text zu "Struktureller Gewalt", der sich in diesem Buch wider Erwarten nicht fand. Sein Imperialismustext hat wohl die ganze Zentrum-Peripherie-Debatte beflügelt, politisch wahrscheinlich fruchtbarer als wissenschaftlich. 4,50 Mark.

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Die beiden Vögel begraben ihren Kameraden, fliegen fort, kommen zurück mit dem Mördervogel und

rissen ihm dem Leib auf, zerrten seine Eingeweide heraus und ließen sie auf das Grab des getöteten Vogels fließen...

Kamar ez-Zamân findet im Kropf des getöteten Vogels auf wundersame Weise den Edelstein seiner Gemahlin Budûr.
Beschwingt macht er sich an die Arbeitet, hackt mit seiner Axt auf die Wurzel eines Johannisbrotbaums, es klingt nach Metall und so entdeckt Kamar ez-Zamân eine Falltür.

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