Dan Richter - Lektüreblog
Die Erzählungen aus 1001 Nächten und anderes

Dienstag, 22. Juli 2008

217. Nacht - Globalisierung

Regal Politik

Elftes Buch von rechts

Hans-Peter Martin/Harald Schumann: "Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand"

Erworben: 1998 vonStephan Zeisig zum Geburtstag
Status: Stellenweise reingeblättert.
Erster Satz: "Träume von Weltformat sind im Fairmont-Hotel von San Francisco zu Hause."
Kommentar: Wie es so ist mit zum Geburtstag geschenkten Büchern - die meisten liest man dann doch nicht, vor allem wenn sie dick sind. Ich versuche wenigstens, ihnen die Chance von 10 Minuten zu geben. Diese Chance hat "Die Globalisierungsfalle" nicht nutzen können.

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König Armanûs klärt Wesire und Emire über die neue Lage auf, verleiht Ehrenkleider, verteilt Almosen

und befreite alle Gefangenen.

Kamar ez-Zamân wird zum Sultan gekrönt, hebt die Abgaben auf

und entließ die Leute, die noch in Gefangenschaft geblieben waren.

Unklar: Wie können noch Leute in Gefangenschaft geblieben sein, wenn eben noch "alle" befreit wurden?

Kamar ez-Zamân vergisst seinen Vater

wegen dem er ja eigentlich mit Prinzessin Budûr aus China fortgezogen war

und zeugt mit seinen Gattinnen zwei Söhne
Von Königin Budûr: el-Malik el-Amdschad. Von Königin Hajât en-Nufûs: el-Malik el-As'ad.

Beide Söhne sind wunderschön und werden mit allem Notwendigen vertraut gemacht.
Als sie siebzehn Jahre alt sind, lässt ihr Vater sie in seiner Abwesenheit auf dem Thron sitzen, regieren und Recht sprechen.

Nichts da mit Gewaltenteilung.
Aber auch schön: Schehrimân war zu Beginn der Erzählung ein alter Mann, dann wurde Kamar ez-Zamân geboren, der nun schon - nach einer Reihe von Abenteuern - zwei Söhne hat. Es sind also mindestens schon 35 Jahre vorüber.

Es wird pikant: Die Mütter verlieben sich in den Sohn der jeweils anderen.

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